Geschichte

1975 Gründung der Galerie Thurnhof durch Arch. Gehard Linder († 1989) und Toni Kurz in einem ehemaligen Kurzwarengeschäft in Horn, Thurnhofgasse 22, die auch den Namen gibt. Bis Juni 1985 ca. 100 Ausstellungen österreichischer und internationaler Künstler. Auf der Suche nach neuen Räumen Ausstellungen in Banken und in den Museen der Stadt Horn.
Ab April 1988 neue Räume im Kunsthaus Horn – ehem. Piaristenkolleg – Wiener Straße 2. Bis Dezember 2007 weitere 97 Ausstellungen in der Galerie Thurnhof.
Ab September 1988 Partner im Kunstverein Horn und gemeinsam 90 Ausstellungen bis Dezember 2007.
1980 Kauf einer Druckmaschine Gestetner zur Herstellung von Einladungen und Werbematerial.

In der Galerie laufend Lesungen, Musik, Veranstaltungen, Kunstgespräche, Galeriefrühstück.

1983 entsteht darauf als erster Druck der EDITION THURNHOF ein „Skizzenblock“ mit Leo Zogmayer. In unregelmäßigen Abständen entsteht weiteres.
1985 „Erdrauch“ – Gedichte von J. W. Paul mit Offsetfarblithographien von Norbert Christoph Schröckenfuchs.
Ab 1989 Druck von Katalogen zu den Ausstellungen mit Offset(farb)lithographien. Nr. 1 Norbert Fleischmann – Nr. 74 Andreas Rottenschlager, jeweils etwa 200 – 400 Exemplare.
1991 „Kopfstücke“ – Text von Ernst Jandl zu Farboffsetlithographien von Ernst Skricka.
1993 „Ich schwarz – Ich weiß“ – Schachkassette von Regina Hadraba u.a.
1993 „Ansichten auf Aussichten“ – Gunther Damisch, 110 Seiten durchgehend Offsetfarblithos.
ab 1995 Reihe OXOHYPH – Literatur in Erstausgaben, limitiert, nummeriert, signiert, in einer Auflage von 400 Ex. zuzüglich Vorzugsausgaben mit Originalen und Autografen, jährlich 4 oder 6 Bände, bis 2008 58 Bände.
ab 2002 DinoT-Drucke – nach Gelegenheit, Literatur, Grafik – bis 2008 10 Ausgaben.

Graphikkassetten, Einblattdrucke, Gelegenheitsdrucke mit KünstlerInnen und AutorInnen.